Der "Riese der Provence ragt in bis zu 1.912 Meter Höhe auf und versteckt sich im Winter unter einer dicken Schneedecke. Er wurde aufgrund seiner vielfältigen Landschaftsbilder sowie einmalig vielfältigen Flora (Mittelmeerpflanzen, Lärchen- und Tannewälder usw.), die mit seinen kahlen Gipfeln in einem lebhaften Kontrast stehen, von der UNESCO als Biosphärenschutzgebiet anerkannt. Majestätisch, wüstenähnlich und windig auf seinem Gipfel, so entbietet sich dieses große Steinfeld dem Betrachter als eine besondere Welt mit ungewöhnlichen landschaftlichen Erscheinungsformen.
1336 wagte sich der Dichter Petrarca an eine Besteigung des Berges. Die während des Aufstiegs gemachten Erfahrungen verarbeitete er in seinen späteren Werken. An seinen nördlichen Abhängen gelangt man durch Schwarzkieferwälder an den Fluss Toulourenc. Die an den Ausläufern des Gebirges liegenden mittelalterlichen Dörfer Caromb, Malaucène und Le Barroux sind malerische Etappen auf einem abwechslungsreichen Weg. Nach Osten hin fällt die Südseite des Ventoux sanft in Richtung des Dorfes Sault ab, um dann in Richtung des Plateau d'Albion wieder an Höhe zu gewinnen.