Durch die Schönheit seiner Gegend, hat die Stadt für lange Zeit die
Landschaftsliebhaber in ihren Bann gezogen. Auch wenn der bekannteste Paul
Saïn ist, so ist doch der Maler, der mit der Region in Verbindung gebracht
wird, Pierre Grivolas. Als Leiter der Schule der schönen Künste Avignons von
1878 bis 1906 führt er seine Schüler an das Motiv heran und sensiblisiert sie
zur Studie an leuchtenden Phänomenen. Er ermutigt so eine Generation von als
talentiert eingestuften Künstlern wie z.B. Firmin und Leydet. Jules Flour
macht den ersten zaghaften Schritt in Richtung Impressionismus, gefolgt von
Seyssaud und Chabaud, die es vermögen werden, einem Bild die Mystik und das
Sinnbild eines "fast dunklen Mittags mittels der Lichteinwirkung" zu verleihen.